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Habsburgs Ringstraßenbarone - Die ungarischen Seidenhändler

Info, Geschichte • 10.01.2026 • 11:31 - 12:15 heute
Philipp Schey von Koromla. Als Ungarn 1848 gegen Habsburg revoltierte, stand der jüdische Seidenhändler Philipp Schey treu an der Seite des Kaiserhauses. Franz Joseph dankte es ihm mit einem Adelstitel.
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Friedrich Schey von Koromla. Der ungarische Unternehmer Friedrich Schey schaffte den Sprung an die Ringstraße: Er kaufte von Erzherzog Albrecht ein Ringstraßen-Grundstück in dessen unmittelbarer Nachbarschaft an und errichtete darauf ein Palais - als einer der Ersten.
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Erzherzog Abrecht. Erzherzog Albrecht von Österreich-Teschen, Feldmarschalll der österreichisch-ungarischen Armee, vertraute dem ungarischen Seidenhändler Philipp Schey die Verwaltung seiner Immobilien an.
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Friedrich Schey von Koromla. Der ungarische Unternehmer Friedrich Schey schaffte den Sprung an die Ringstraße: Er kaufte von Erzherzog Albrecht ein Ringstraßen-Grundstück in dessen unmittelbarer Nachbarschaft an und errichtete darauf ein Palais - als einer der Ersten.
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Originaltitel
Habsburgs Ringstraßenbarone
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2020
Info, Geschichte
Beziehungen waren alles für Geschäftsleute in der Monarchie. Das wusste auch Philipp Schey, ein Seidenhändler aus der westungarischen Kleinstadt Köszeg. Dass ihn Großaufträge für das Militär und seine Loyalität zu den Habsburgern in der Revolution von 1848 zum hoch angesehenen Freiherrn und zum Besitzer eines der prominentesten Wiener Ringstraßenpalais machen sollte, ahnte er zunächst nicht. Ähnlich die Geschichte des Garnproduzenten Hermann Todesco, dessen Wiener Salon letztlich erst Johann Strauss zum Walzerkönig werden ließ. Zwei jüdisch-ungarische Familiengeschichten, erzählt von Friedrich von Thun.