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Patagonien - Rückkehr zur Madre de Dios

Natur + Reisen, Natur + Umwelt • 16.03.2026 • 08:55 - 10:30
Madre de Dios nimmt eine Sonderstellung ein, denn die Kalksteininsel ist der rauen Natur 365 Tage im Jahr ausgesetzt und besticht durch ihre wilde Schönheit.
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Auf der Insel Madre de Dios finden sich weltweit einzigartige Gesteinsformationen.
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Das Forscherteam erkundet eine Eishöhle auf der Insel Madre de Dios in Patagonien.
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Die Insel Madre de Dios in Patagonien beeindruckt mit ihrer wunderschönen Landschaft.
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Originaltitel
Ultima Patagonia 2
Produktionsland
F
Produktionsdatum
2023
Natur + Reisen, Natur + Umwelt
Der patagonische Archipel im äußersten Süden Chiles wird auch als Land am Ende der Welt bezeichnet. Zu diesem wilden Landstrich, der auf Entdecker schon immer eine besondere Faszination ausgeübt hat, gehören Hunderte zum Teil noch unerforschte Inseln - eine davon ist Madre de Dios. Auf der 40 Kilometer langen und 25 Kilometer breiten Landfläche finden sich weltweit einzigartige Gesteinsformationen wie die riesigen Marmorhöhlen, dichte Wälder, die eine perfekte Science-Fiction-Kulisse abgeben würden, und schwindelerregend hohe Klippen. Zwei Monate lang trotzten 43 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie zwei Angehörige der Volksgruppe der Kawesqar Dauerregen und starkem Wind, um die Geheimnisse der mysteriösen Insel zu lüften. Dabei wollen sie die einzigartige geologische Geschichte der Insel verstehen, ihr Innerstes erforschen, die dort angesiedelten Arten erfassen und die Geschichte der dort einst beheimateten Kawesqar nachvollziehen. Zur Herkunft dieser patagonischen Seenomaden sind nur wenige Dokumente erhalten. Einst lebten sie auf diesen abgelegenen Inseln als Jäger, Fischer und Sammler unter schwierigsten klimatischen Bedingungen und in größter Armut.