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Ein Leben in Schutt und Asche - Trümmerfrau in Dresden

Natur + Reisen, Land + Leute • 27.02.2026 • 23:20 - 00:05
 Dresden 1946: Das einst prachtvolle „Elbflorenz“ ist eine Trümmerwüste. Durch den verheerenden Bombenangriff in der Nacht auf den 14. Februar 1945 sind 30 Prozent des Wohnraums völlig zerstört.
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 Elli Goebel (Henrike von Kuik,l.) auf der Suche nach ihrer Schwester. Erst mit der Einrichtung des zentralen „Suchdienstes für Vermisste Deutsche in der Sowjetischen Besatzungszone Deutschlands“ werden systematische Suchaktionen möglich.
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 Eine kurze Pause von der schweren Arbeit. Das einst prachtvolle „Elbflorenz“ ist eine Trümmerwüste.
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 Flüchtlinge wurden häufig bei Familien vor Ort untergebracht. In den Zwangs-Wohngemeinschaften gab es wenig Platz und häufig noch weniger zu essen.
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Originaltitel
Die Trümmerfrau von Dresden - Ein Tag in Schutt und Asche
Produktionsland
A
Produktionsdatum
2023
Natur + Reisen, Land + Leute
Es ist ein Mythos, der sich bis heute hält: "Trümmerfrauen", die nach Kriegsende angeblich freiwillig mitanpacken, um die Kriegsschäden zu beseitigen. Tatsächlich wurden aber vor allem ehemalige NSDAP-Mitglieder und deutsche Kriegsgefangene herangezogen, in der sowjetischen Besatzungszone auch Arbeitslose - der Großteil von ihnen Männer. Die Frauen, die sich darunter befanden, wurden bewusst in Szene gesetzt, um dem negativen Image der Trümmerarbeit etwas entgegenzusetzen. Die Spieldoku dokumentiert eindrücklich den Alltag einer dieser Frauen in Dresden 1946. Eine Produktion von NFP Neue Film Produktion GmbH